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Volunteer in Kenia - Masai Mara
Mögliche Einsatzbereiche
- Wildlife- und Naturschutz
- Bildung
>> ausführliche Informationen zu den Projektbeispiele
Wichtig! Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass das Projekt sehr abgeschieden liegt und Sie daher wenig Möglichkeiten haben, das Projektgelände zu verlassen. Sie helfen mitten in der afrikanischen Savanne, inmitten wilder Tiere - hier gibt es keine Zäune und keine konstant bewaffneten Wächter. Wenn Sie spazieren gehen oder das Gelände einmal verlassen möchten, wird Sie immer ein Massai-Wächter, ein sogenannten. „Askari", begleiten, da es sonst schlichtweg zu gefährlich wäre. Ein „Askari" wird nachts auch immer Ihre Unterkunft bewachen und Sie auch zu den Waschgelegenheiten bringen.
Nairobi ist etwa 250 km entfernt, mit dem Auto fährt man ca. 4-6 Stunden. Die nächst gelegene Stadt ist Talek, die jedoch eher einem Dorf ähnelt. Hier gibt es ein paar Geschäfte, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen.
Orientierungsveranstaltung in der Masai Mara Im Projekt in der Masai Mara angekommen, nehmen Sie an einer Orientierungsveranstaltung teil. Sie lernen die Gegend und die Projekte kennen, außerdem werden Sie den Mitarbeitern vor Ort vorgestellt und lernen weitere Volontäre kennen.
Unterkunft
Ihr Zuhause auf Zeit sind rustikale aber dennoch komfortable Mehrbettzimmer (ggf. nicht nach Geschlechtern getrennt) auf dem Gelände der Schule für Safari-Guides. Die Toiletten sind sehr einfach und in der Regel gibt es nur abends warmes Wasser. Dazu gibt es draußen ein Essensareal. Das Klima ist hier jedoch ganzjährig mild und relativ schön, und wenn es regnet, dann meist nachts oder gegen Abend.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Um das Frühstück kümmern Sie sich mit zur Verfügung gestellten Lebensmitteln selbst. Ein Koch bereitet jedoch das Mittag- und Abendessen zu. Je nach Aufgabenbereich kann es sein, dass Sie ein Lunchpaket mitnehmen bzw. auch in einem der Projekte essen werden.
Freizeit
Die Temperaturen in Kenia sind ganzjährig sehr angenehm mit warmen Tagen und kühlen Nächten. Im Hochland Kenias teilt sich die Regenzeit in zwei Phasen - die "long rains" von März bis Mai sowie die "short rains" im November und Dezember. Da die Niederschläge selbst in diesen Phasen häufig erst am Nachmittag oder in den Abendstunden fallen, lässt sich Kenia auch während dieser regnerischen Zeiten gut bereisen.
Unsere Partner vor Ort helfen Ihnen gerne bei der Organisation von spannenden Freizeitaktivitäten. Wie wäre es z.B. mit
- einer Ballonsafari
- einer Safari und „Game Drives" in der Masai Mara oder
- Camping im Busch?
Über die Masai Mara
Die Masai Mara ist wahrscheinlich das beste Ziel für Safaris in Afrika. Sie ist das tierreichste Reservat in Kenia und befindet sich im Westen des Landes, an der Grenze zu Tansania. Der Name leitet sich zum einen aus dem dort lebenden Volksstamm der Massai ab. Der Zusatz „Mara" kommt aus der Sprache Suaheli und bedeutet etwa so viel wie „gepunktet" oder „gefleckt" - denn betrachtet man die Masai Mara von oben, sehen die vielen einzelnen Bäume in der Savanne aus wie kleine Punkte.
Besonders bekannt ist das Masai Mara Reservat wegen seiner großen Tierwanderungen, auch „the greatest wildlife show on earth" genannt. Etwa Ende Juni machen sich nach den Regenfällen im Frühling Tausende von Gnus und Zebras auf den Weg - angelockt durch das süße Gras und das frische Wasser der Masai Mara. Aber auch während des restlichen Jahres ist die Tierdichte hier besonders hoch: Elefanten, Löwen und Gazellen locken viele Wildlife- und Safaritouristen an.
Vom Tourismus profitieren die Einheimischen der Masai Mara oftmals nicht direkt, denn sie sprechen wenig bis kein Englisch und viele Tourguides werden daher von außerhalb engagiert. Beide Attraktionen - also Wildlife und Massai-Kultur - unterliegen Konflikten, die es nachhaltig zu minimieren gilt. Als Volontär in der Masai Mara helfen Sie daher in den Bereichen Wildlife- und Naturschutz sowie Bildung mit.
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